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Warten auf den Untergang
10/2007 Seit neuestem haben die Politiker den Klimawandel entdeckt. Vor diesem wird zwar schon seit Jahrzehnten gewarnt, aber jetzt merkt auch der letzte, dass sich der Klimawandel für politische und wirtschaftliche Interessen nutzen lässt. Früher, also etwa bis vor 5 Jahren haben die Menschen noch den Statistiken geglaubt, dass es natürlich "mal" etwas wärmer oder etwas nasser werden kann. Aber wenn einem die Dachziegel um die Ohren fliegen, fängt man eher an die Klimakatastrophe für möglich zu halten, als wenn man gemütlich zu Hause auf dem Sofa sitzt und im Fernsehen anschaut, wie dies anderen passiert. Und weil jetzt sogar der Vorletzte (es gibt immer Unverbesserliche) daran glaubt, dass der Klimawandel eine Tatsache ist, bekommt jeder Politiker, der sich für die Rettung des Klimas einsetzt, 5 Sterne. Was aber, wenn der Untergang beabsichtigt, ganz anders zu kommen? Es gibt ja sehr viele sog. Untergangspropheten. Angefangen bei Nostradamus bis zu Sehern, die sehr viel deutlichere Worte für das fanden was bald kommen soll: wirtschaftlicher Zusammenbruch, Bürgerkrieg, Krieg, schlimmste Naturkatastrophen, Impakt, Polverschiebung. Ich erinnere mich, dass im Bücherregal meiner Eltern einst ein Untergangs-Prophezeiungsbuch stand und ich schon mit 18 wusste, was alles passieren würde. Jedes Mal, wenn etwas eintraf, erschrak ich fast zu Tode. Der Countdown läuft schon längst. Abbrechen könnte man ihn theoretisch noch bei 1 also eventuell heute. Aber bei Zero geht gar nichts mehr. Doch um eine Kehrtwende zu schaffen, sollte man schon wissen, dass ein Countdown überhaupt läuft. Die meisten Menschen wollen lieber nicht die Wahrheit wissen. Ich erlebe es sogar in meinen Hellsehen-Seminaren. Manch ein Teilnehmer will hellsehen lernen, und erzählt, dass er das, was er an Informationen erhält und sieht, "wegschiebt", verdrängt. Das ist eine der schlechtesten Voraussetzungen, um das zu sehen was tatsächlich ist. Viele Menschen haben eine bestimmte Erwartung, was sie zu sehen bekommen und gehen dann enttäuscht wieder nach Hause, nur weil nicht das passiert, was sie erwartet haben. Allein diese Geisteshaltung ist für mich nicht nachvollziehbar, aber sie ist heutzutage gang und gäbe. Viele wollen nicht sehen, was wirklich ist, sondern halten lieber an der Vorstellung fest, die sie sich von der Realität machen. So blendet man Wahrheit die einfach aus. Bezüglich der Prophezeiungen ist es genauso. Das was
gesagt wird kann nur derjenige mit der Realität nicht in
Übereinstimmung bringen, der es selbst ausblendet. Nach dem Motto
"Was nicht sein darf kann eben nicht sein". Was aber tut aber nun jemand, der an die
Prophezeiungen glaubt. Ich kenne einige Menschen, die umziehen, oder sich
Vorräte anschaffen. Das sind vermutlich gute Entscheidungen, denn wozu
bräuchte man Prophezeiungen, wenn nicht dazu, rechtzeitig Vorsorge
treffen zu können. Vermutlich gilt es für jeden Einzelnen,
herauszufinden, was für ihn angemessen ist. Angemessen kann eigentlich
nur das sein, was der eigenen Bestimmung entspricht. Dies bezieht sich
aber auf das ganze Leben, somit auch auf den eigenen Untergang, nämlich den
Tod. All diese Gedanken machen natürlich Angst. Doch die Bedrohung verschwindet nicht dadurch, dass man vor der Angst flieht.
Es gibt einen anderen Mann, der am 26.12.2004 in Phuket Urlaub machte. Am Morgen jenen Tages befand er sich mit einem kleinen Boot auf dem Meer. Als der Tsunami kam, hob sich sein kleines Boot gerade mal um einen Meter. Als er wieder an Land kam, war dort alles verwüstet. Obwohl der Mann die Auswirkungen des Tsunamis miterlebte, war er persönlich nicht durch das Wasser traumatisiert. Ihn hatte das Wasser getragen.
Nun könnte man natürlich auf Grund der zweiten Geschichte zu der Meinung kommen, es sei also doch besser, wenn man nichts wüsste und einfach so weitermachte wie bisher. Diesem Gedanken liegt die Idee zugrunde, dass das Verharren im Unbewussten lebensrettend sei. Dies ist ganz gewiss ein fataler Denk-Fehler.
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